Herausforderungen & Konfliktdynamiken in öffentlichen und sozialen Unternehmen
Fachausschuss Coaching in öffentlichen und sozialen Unternehmen
Anliegen des Fachausschusses ist es, die Spezifika von Coaching im Feld öffentliche und soziale Unternehmen herauszuarbeiten und die vorhandenen Kompetenzen und Konzepte im DBVC zu diesem Feld zu bündeln, auszudifferenzieren und weiterzuentwickeln.
Hier gibt es einen kurzen Einblick in die Ergebnisse des Dialogcamps
Im Dialogcamp 2025 wurden drei Ebenen betrachtet:
- Ebene der Führungskräfte – Konfliktverantwortung von Führungskräften in öffentlichen und sozialen Unternehmen
- Ebene der Organisationen – Konfliktkulturen in öffentlichen und sozialen Unternehmen
- Ebene der Coaches – Grundhaltung, Kompetenzen und Methoden von Coaches
In der Veranstaltung diskutierten insgesamt 60 Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher und sozialer Unternehmen sowie Coaches differenziert für die Branchen: Gesundheitswesen, Bildung/Hochschule, Forschungsinstitute, öffentliche Unternehmen und Sozialwesen. Daneben wurden als Workshop-Themen die Verschiebung von Konflikten auf einzelne Personen, das Thema Mobbing und das Führen im Tandem (sowie mögliche Herausforderungen und Konflikte) behandelt.
Ergebnisse
Konfliktregulierung gewinnt in sämtlichen öffentlichen und sozialen Unternehmen durch Wertewandel, Generationenfragen und kulturelle Vielfalt an Bedeutung. Für Führungskräfte und Coaches sind dabei drei Kompetenzen zentral:
- Interkulturelle Sensibilität: den Wahrnehmungsfokus bewusst auf kulturell geprägte Verhaltens- und Konfliktmuster erweitern
- Reflexionskompetenz: eigene (oft unbewusste) Vorurteile erkennen, eine fragende Haltung einnehmen und Dialogräume für Spannungsbearbeitung schaffen
- Entwicklungsperspektive: Konflikte als Resonanzräume für organisationales Lernen und persönliche Reifung verstehen
Der vollständige Beitrag ist im Coaching-Magazin nachzulesen.